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Die besten Apps für Kinder mit ADHD: Unterstützung für mehr Struktur und Selbstständigkeit

Die besten Apps für Kinder mit ADHD: Unterstützung für mehr Struktur und Selbstständigkeit

Kinder mit ADHS bringen oft besondere Stärken mit: viel Energie, Kreativität und einen взгляд auf die Welt, der sich von anderen unterscheidet. Gleichzeitig kann der Alltag mitunter herausfordernd sein – besonders wenn es darum geht, Aufgaben zu planen, bei der Sache zu bleiben oder Morgenroutinen hinzubekommen.

Die richtige App kann hier eine echte Hilfe sein. Sie bietet Struktur, visuelle Unterstützung und macht Fortschritte sichtbar. In diesem Artikel stellen wir Ihnen 10 Apps vor, die von vielen Eltern und Fachleuten empfohlen werden.


1. Sederor – Belohnungssystem und Familienkoordination

Sederor ist eine App, die speziell für Familien mit neurodivergenten Kindern entwickelt wurde. Die App vereint mehrere Funktionen:

Die App ist in 28 Sprachen verfügbar und bietet einen kostenlosen Tarif, damit Sie zunächst ausprobieren können, ob Sederor zu Ihrer Familie passt.

Geeignet für: Kinder ab ca. 5 Jahren
Kosten: Kostenlos, Premium ab 7,99 €/Monat


2. Tiimo – Visueller Zeitplan für den Alltag

Tiimo ist ein visueller Planer, der Kindern hilft, ihren Tag zu verstehen und sich darauf vorzubereiten. Die App zeigt Bilder und Symbole für verschiedene Aktivitäten wie Schule, Essen, Freizeit oder Schlafenszeit.

Geeignet für: Kinder ab ca. 3 Jahren
Kosten: Eingeschränkte kostenlose Version, Vollversion kostenpflichtig


3. Choiceworks – Unterstützung bei Entscheidungen

Choiceworks hilft Kindern, Entscheidungen zu treffen und Verhaltensweisen zu verstehen. Die App bietet visuelle Karten mit Bildern und Texten, die verschiedene Optionen zeigen.

Geeignet für: Kinder ab ca. 4 Jahren
Kosten: Kostenpflichtige App (einmaliger Kauf)


4. Forest – Fokus-Timer mit Spaß

Forest ist ein kreativer Fokus-Timer, der Kindern hilft, bei einer Aufgabe zu bleiben. Wenn das Kind sich auf eine Aufgabe konzentrieren möchte, pflanzt es einen virtuellen Baum. Solange die Aufgabe läuft, wächst der Baum. Wenn das Kind vorher aufgibt, verdorrt der Baum.

Geeignet für: Kinder ab ca. 6 Jahren
Kosten: Kostenloser Einstieg, Premium-Funktionen kostenpflichtig


5. First Then Visual Schedule – Visuelle Zeitpläne

Diese App hilft bei der Erstellung visueller Zeitpläne für bestimmte Aktivitäten oder Tagesabläufe. Sie können Bilder und Fotos hinzufügen, um seqeunzen darzustellen.

Geeignet für: Kinder ab ca. 3 Jahren
Kosten: Kostenpflichtige App (einmaliger Kauf)


6. Todoist – Aufgabenverwaltung für ältere Kinder

Todoist ist ein klassischer Aufgabenplaner, der sich besonders für ältere Kinder eignet. Die App ermöglicht es, Aufgaben zu sortieren, Fristen zu setzen und den Überblick zu behalten.

Geeignet für: Kinder ab ca. 10 Jahren
Kosten: Kostenloser Einstieg, Premium-Funktionen kostenpflichtig


7. Endless Alphabet – Lernen mit Spaß

Endless Alphabet ist eine Lern-App, die Kindern hilft, Buchstaben und Wörter zu entdecken. Die App nutzt animierte Zeichen und spielerische Elemente, um Lernen unterhaltsam zu gestalten.

Geeignet für: Kinder ab ca. 3 Jahren
Kosten: Eingeschränkte kostenlose Version, Vollversion kostenpflichtig


8. Moji Unlock – Belohnungs-App

Moji Unlock ist eine Belohnungs-App, die Kinder motiviert, ihre Ziele zu erreichen. Für jede erledigte Aufgabe schaltet das Kind neue Emoji-Figuren oder -Objekte frei.

Geeignet für: Kinder ab ca. 5 Jahren
Kosten: Kostenpflichtige App (einmaliger Kauf)


9. Proloquo2Go – Unterstützte Kommunikation

Proloquo2Go ist eine Kommunikations-App, die Kindern hilft, sich auszudrücken. Die App nutzt Symbole und Bilder, um Gedanken und Wünsche zu vermitteln.

Geeignet für: Kinder mit Kommunikationsherausforderungen
Kosten: Kostenpflichtige App (einmaliger Kauf)


10. RoutineTimer – Strukturierter Tagesablauf

RoutineTimer hilft bei der Erstellung von Tagesroutinen. Die App zeigt nacheinander verschiedene Schritte an und gibt Zeitvorgaben vor.

Geeignet für: Kinder ab ca. 5 Jahren
Kosten: Kostenpflichtige App (einmaliger Kauf)


Tipps für die Nutzung von Apps

Bevor Sie eine App einführen, beachten Sie folgende Punkte:

  1. Gemeinsam starten: Nutzen Sie die App anfangs gemeinsam mit Ihrem Kind, um zu zeigen, wie sie funktioniert.

  2. Klein beginnen: Starten Sie mit ein oder zwei Aufgaben und steigern Sie langsam.

  3. Positiv begleiten: Loben Sie Fortschritte, auch wenn sie noch so klein erscheinen.
  4. Bildschirmzeit im Blick behalten: Achten Sie auf einen gesunden Ausgleich zu Bewegung und offline-Aktivitäten.
  5. Individuell anpassen: Jedes Kind ist anders. Was bei einem Kind funktioniert, muss nicht bei einem anderen funktionieren.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ab welchem Alter können Kinder mit ADHS Apps nutzen?

Das hängt stark vom Kind und der App ab. Manche Apps sind bereits für Kinder ab 3 Jahren geeignet (wie Tiimo oder First Then Visual Schedule), andere erfordern mehr Vorlesenkenntnisse und eignen sich für ältere Kinder ab etwa 10 Jahren. Beginnen Sie mit einfachen, visuellen Apps und steigen Sie auf, wenn Ihr Kind bereit ist.

Wie finde ich heraus, welche App zu meinem Kind passt?

Probieren Sie verschiedene Apps aus. Viele Anbieter bieten kostenlose Testversionen oder eingeschränkte Funktionen an. Beobachten Sie, welche App Ihr Kind motiviert und wie es damit umgeht. Wichtig ist auch, dass die App zum Entwicklungsstand und zu den Interessen Ihres Kindes passt.

Sollte ich die Apps meines Kindes überwachen?

Es ist sinnvoll, die Nutzung zu begleiten, especialmente am Anfang. Sie können gemeinsam Aufgaben festlegen und die Fortschritte besprechen. Mit der Zeit können Sie Ihrem Kind mehr Eigenverantwortung überlassen, je nachdem, wie es damit umgeht.

Können Apps die professionelle Unterstützung ersetzen?

Apps können eine hilfreiche Ergänzung sein, ersetzen aber nicht die professionelle Unterstützung durch Therapeuten, Ergotherapeuten oder Psychologen. Nutzen Sie Apps als Werkzeug innerhalb eines umfassenden Unterstützungsplans.

Was tun, wenn mein Kind die App nicht nutzen möcht?

Zwingen Sie Ihr Kind nicht. Versuchen Sie stattdessen, das Kind in die Auswahl einzubeziehen oder eine andere App auszuprobieren. Manchmal hilft auch eine Pause – Ihr Kind kann später vielleicht erneut Interesse zeigen.


Fazit

Es gibt viele Apps, die Kinder mit ADHS unterstützen können – von visuellen Planern über Belohnungssysteme bis hin zu Fokus-Tools. Die beste App ist die, die zu Ihrem Kind und Ihrer Familie passt.

Probieren Sie verschiedene Apps aus und finden Sie heraus, was funktioniert. Mit der richtigen Unterstützung können Kinder mit ADHS viele ihrer Stärken entfalten und den Alltag besser bewältigen.


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